Demenz: Therapie-Ansätze

Demenz: ein spontan vergessener Termin, ein verlegter Schlüssel, die immer wieder verloren geglaubte Brille. Durch Früherkennung, einem überlegten Therapie- sowie Betreuungsplan kann dementen Menschen (und ihren Angehörigen sowie Pflegenden) bei der Sicherung der Lebensqualität geholfen werden.

Ursachen und Symptome

Demenz frühzeitig erkennen - Actavis

Laut aktueller Studie aus Großbritannien wäre durch Änderungen im individuellen Lebensstil rund ein Drittel aller Demenz-Erkrankungen weltweit vermeidbar [1]. Demenz ist geprägt von einem komplexen Krankheitsbild, in dessen prozesshaften Verlauf das ganze individuelle Sein und Leben der Betroffenen in Mitleidenschaft zieht. Von den ersten Gedächtnisstörungen bis zum Verlust im Langzeitgedächtnis gespeicherter Erinnerungen und Erfahrungen müssen Demenz-Kranke mit dem Verlust von im Laufe des Lebens erworbener Fähigkeiten fertig werden. Die meisten Demenzen werden durch neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer oder durch degenerative Schäden des Stirnhirns ausgelöst. Zentraler Entstehungsfaktor bei der fortschreitenden Degeneration ist das Alter, neben genetischen Faktoren spielen jedoch auch die allgemeine körperliche Gesundheit, Lebensgewohnheiten sowie Umwelteinflüsse eine Rolle. Die konkreten Symptome und der individuelle Verlauf einer Demenz hängen in erster Linie von der genauen Ursache für die Erkrankung ab, wie Sie bei Gesundheit im Fokus genau nachlesen können. 

Demente Menschen erfolgreich begleiten und unterstützen

Demenz ist nicht heilbar. Durch einen überlegten und auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnittenen Therapie- und Betreuungsplan können die Lebensqualität der Betroffenen gestärkt und auch die Angehörigen nachhaltig unterstützt werden (siehe Info-Broschüre unten).  Durch eine frühe Demenz-Diagnose (z.B. mit dem Uhrentest siehe unten) und Einleitung einer die medikamentöse wie physio-, psychotherapeutische Hilfe koordinierenden Therapie, kann ein für alle oft sehr belastenden Krankheitsverlauf (mit schwerwiegenden Symptomen wie Verhaltensänderungen in Richtung Antriebslosigkeit, aber auch Reizbarkeit, Aggressivität) gemildert werden. In jedem Fall ist ein ausführliches Gespräch der Betroffenen (idealerweise auch deren Angehöriger/ Vertrauten) mit Arzt/ Ärztin zum spürbaren Krankheitsverlauf, rund um die ersten Symptome also, wichtig, auch um mögliche falsch-positive Diagnosen zu vermeiden.

Als Service für Ärztinnen und Ärzte bietet Ihnen Actavis dazu den Uhrentest zum Download sowie die informative Broschüre Alltag mit Alzheimer-Demenz - mit praxisnahen Tipps für Angehörige und Pflegende zum Umgang mit Demenz-Kranken. Beides können Sie auch gern über info@actavis.at bestellen.

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Quellen:

[1] The Lancet (2017): Dementia prevention, interventiond. and care. Online unter demenzstrategie.at

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