Erektionsstörungen – Ursachen & Behandlung

Erektionsstörungen können durch körperliche oder psychische Ursachen ausgelöst werden. Was sind die Ursachen? Was tun als Mann bei Erektionsproblemen? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Über Symptome & Therapiemöglichkeiten von Impotenz

Erektale Dysfunktion gezielt behandeln - Actavis

Erektionsstörungen – auch als Impotenz oder erektile Dysfunktion bezeichnet – zählen zu den häufigsten Sexualstörungen bei Männern Rund 300.000 Männer sind in Österreich von einer mäßigen bis schweren erektilen Dysfunktion betroffen. Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn Erektionsprobleme über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten.

Eine Erektionsstörung tritt auf, wenn der Schwellkörper im Penis nicht ausreichend durchblutet wird. Die Folge: Das Glied wird oder bleibt nicht hart. Ein befriedigender Geschlechtsverkehr ist nicht mehr möglich. Ganz abgesehen von den Auswirkungen auf Selbstvertrauen, Beziehung und Lebensqualität, die eine solche Störung mit sich bringt.

Mögliche Ursachen für Erektionsstörungen [1,2]

Grundsätzlich können Erektionsstörungen in jedem Alter vorkommen. Tendenziell lässt sich jedoch sagen: Je höher das Alter, desto höher das Risiko. Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion sind vielfältig. Körperliche und psychische Ursachen sowie ein ungesunder Lebensstil können die Erkrankung begünstigen.

Beispiele für körperliche Ursachen & Risikofaktoren [1,2]

Bei sieben von zehn Männern sind körperliche Ursachen der Grund für Erektionsstörungen.

  • Alkohol- & Drogenkonsum
  • verengte Gefäße oder verkalkte Adern
  • Fettleibigkeit
  • Diabetes
  • langanhaltend hoher Cholesterinspiegel & hoher Blutdruck
  • geringe Testosteron-Produktion
  • die Einnahme bestimmter Medikamente, zB Antidepressiva

Beispiele für psychologische Ursachen & Risikofaktoren [1,2]

  • Unsicherheit über Körper, sexuelle Orientierung oder in der Beziehung
  • Leistungsdruck
  • Versagensangst
  • Depression
  • Stress

Erektionsstörungen im Alter

Impotenz kann Mann jeden Alters treffen - Actavis informiert

Mit dem Alter nehmen auch Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck oder Diabetes zu, wodurch die Wahrscheinlichkeit für Erektionsstörungen steigt. Während der Anteil an körperlich Erkrankten bei den 40-jährigen Männern um die zehn Prozent beträgt, sind es bei den 65-Jährigen schon 30 Prozent. [1]

Erektionsstörungen bei jungen Männern

Bei jungen Männern sind häufiger psychische als körperliche Faktoren der Grund für Erektionsstörungen. Ein weiterer Unterschied zu älteren Männern: Im jungen Alter treten vor allem schwache Formen der Störung auf. Ein Beispiel sind hier vorübergehende Störungen nach übermäßigem Alkoholkonsum.

Was tun als Mann bei Erektionsstörungen?

Je früher eine Erektionsstörungen erkannt und therapiert werden, desto besser. Denn sie können auch Anzeichen für andere Krankheiten und Risikofaktoren sein. Zum Beispiel für Bluthochdruck oder Diabetes. [1] Daher sollte in jedem Fall ein Urologe aufgesucht werden, wenn beim Geschlechtsverkehr regelmäßig Probleme auftreten.

Männern ab dem 45. Lebensjahr wird empfohlen, jährlich zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Beim Facharzt werden in der Regel ein Beratungsgespräch und eine urologische Untersuchung durchgeführt. Zudem können Therapiemöglichkeiten aufgezeigt werden.

Behandlung & Therapiemöglichkeiten bei erektiler Dysfunktion

Die Behandlung von erektiler Dysfunktion hängt von den individuellen Ursachen ab. Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten zur Therapie [1]:

  • Einnahme von Tabletten, sogenannten Phosphodiesterasehemmern wie zB Viagra
  • Injektion von Medikamenten in den Schwellkörper (SKIT-Therapie)
  • Hormonersatztherapie, bei Testosteronmangel
  • Schwellkörperimplantate
  • Gefäßchirurgische Maßnahmen
  • Hilfe bei seelischen Problemen

Zusätzlich können Betroffene mit einem gesunden Lebensstil zur Besserung beitragen.Weitere Infos zur Therapie von Erektionsstörungen finden Sie bei Actavis unter "Gesundheit im Fokus".

Quellen:

[1] Jungwirth, Andreas, Univ.Prof.Dr.: Erektile Dysfunktion (Impotenz). Online unter minimed.at

[2] Dokteronline Blog; Erektionsstörungen im Alter. Online unter blog.dokteronline.com

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