Demenz: Hilfe für Angehörige[1]

Rund zwei Drittel aller Demenzkranken werden von ihren Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt. Betreuung und Pflege dauern oft viele Jahre, sind zeitintensiv und stellen große körperliche und seelische Anforderungen an die Pflegenden. Ein Großteil der Angehöri­gen ist aber nicht auf die Aufgaben der Pflege vorbereitet.

Die Probleme, die bei der Betreuung von Menschen mit Demenz auftreten, sind vielfältig und unterschiedlich. Sie hängen einerseits von der Art und Ausprägung der Krankheitssymptome ab, andererseits haben die persönlichen, sozialen und finanziellen Möglichkeiten der Betroffenen und ihrer Angehörigen Einfluss auf das Leben mit Demenz.

Wissen über die jeweilige Demenzerkrankung und die dadurch ver­ursachten Veränderungen zu erwerben, hilft dabei, bestimmte Verhal­tensweisen der Erkrankten zu verstehen und einzuordnen. Darüber hinaus gibt es viele Unterstützungsangebote für die Versorgung Demenzkranker. Betreuende sollten sich nicht davor scheuen, diese alsbald in Anspruch zu nehmen. Auch Angehörigengruppen bieten spezielle Informationsangebote für Pflegende.

Literatur

[1] https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/broschueren/das_wichtigste_ueber_alzheimer_und_demenzen.pdf