Depression: Informationen für Angehörige[1]

Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Und trotzdem gilt: Resignation ist unangebracht, Depressionen sind heute gut therapierbar.

Angehörige sollten den Betroffenen durch Unterstützung und Mitgefühl zu einer Behandlung bewegen. Hausarzt und gegebenenfalls auch Psychiater beraten umfassend über das Krankheitsbild.

Vor allem, wenn Angehörige sich selbst mit der Situation überfordert fühlen, überlastet und erschöpft sind, kann der Austausch mit anderen Angehörigen depressiv Erkrankter in Angehörigengruppen sehr hilfreich sein. Angehörige sollten sich nicht scheuen, Hilfe für sich selbst anzunehmen.

Literatur

[1] Hohagen F., Nesseler T. (2006). Wenn Geist und Seele streiken. Handbuch Psychische Gesundheit. Mit einem Vorwort von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. 2006.