Infolge meist langdauernder, hochdosierter Einnahme bestimmter Arzneimittel kann es zu Bewegungsstörungen kommen. Einzelne wechselnde Muskeln ziehen sich unwillkürlich zusammen. Je nachdem, welche Muskeln betroffen sind, entsteht ein Bild der körperlichen Unruhe, z. B. in Form des "Grimassenschneidens", der unwillkürlichen Schnalz- oder Grunzlaute oder unwillkürlicher Schleuderbewegungen von Armen oder Beinen. Diese Bewegungsstörungen können unter Umständen nach Absetzen des Medikamentes weiterbestehen oder auch Monate bzw. Jahre nach Absetzen des Medikamentes erst auftreten.