Eine s.O. ist das harmonisch aufeinander abgestimmte (koordiniertes) röntgenologische und gehirnchirurgische Vorgehen während einer Operation. Man führt eine s.O. durch, wenn nicht am großzügig freigelegten Gehirn operiert wird, sondern mit Hilfe einer Sonde oder einer Elektrode durch kleine in den Schädel gebohrte Öffnungen (unter Röntgen- bzw. computertomographischer Kontrolle) millimetergenau eine tiefliegende Hirnstruktur ausgeschaltet werden soll. Das Ziel ist die größtmögliche Schonung des umliegenden empfindlichen Gehirn-Gewebes, bei genauester Einstellung des gewünschten Zielpunktes.