Die Transaminasen SGOT und SGPT (s. a. Leberenzyme) sind Stoffe im Organismus, die für ganz bestimmte Stoffwechsel-Schritte von entscheidender Bedeutung sind (Enzyme). Sie befinden sich v. a. in Leberzellen und gelangen massiv ins Blut, wenn diese geschädigt sind. Die Bestimmung von SGOT und SGPT im Blut dient somit in der Praxis dem Nachweis von Leberschäden. Beide Enzyme sind bei akuten Leberschädigungen im Blut erhöht. Der Normalwert von SGOT ist kleiner als 18, der von SGPT kleiner als 22. T.-Erhöhungen können außer bei Leberschäden auch beim Herzinfarkt, Muskelverletzungen, bestimmten Erkrankungen durch Viren und nach Operationen vorkommen. Insgesamt werden die T. jedoch zur Früherkennung von Lebererkrankungen sowie zu deren Verlaufsbeobachtung bestimmt.