H. ist generell ein erniedrigter Druck. Meist versteht man darunter einen verminderten Blutdruck (auch Hypotension genannt). Fällt der systolische Blutdruck (entspricht dem oberen Blutdruckwert) unter Ruhebedingungen beim Mann unter 110 mmHg und bei der Frau unter 100 mmHg und der diastolische Druck (entspricht dem unteren Blutdruckwert) gleichzeitig unter 60 mmHg, spricht man von H. Häufig findet man eine Neigung zu H. bei schlanken, großen Menschen (Leptosomen). Sie kommt auch im Rahmen des sog. Orthostase Syndrom vor, d.h. der Blutdruck sinkt kurzfristig beim schnellen Übergang vom Liegen zum Stehen ab. Man findet eine H. auch bei Erkrankungen im Hormon-Haushalt (z. B. Nebenniereninsuffizienz), als Nebenwirkung von Medikamenten oder bei Blutverlust. Eine H. kann unbemerkt sein, oder zu Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Ohnmachtsneigung, Blässe und kühler Haut führen.