Der sauerstofftragende, eisenhaltige Blutfarbstoff Hämoglobin kann durch bestimmte Chemikalien oder Arzneimittel so verändert werden, daß er keinen Sauerstoff mehr binden und transportieren kann. Die M. bezeichnet das vermehrte Auftreten dieses veränderten Blutfarbstoffes (Methämoglobin) im Blut. Eine M. führt zu einem Sauerstoffmangel im Organismus. Zu Beginn äußert sich dieser Sauerstoffmangel in Übelkeit, Kopfschmerzen, Pulsbeschleunigung und Atemnot. Nimmt der Gehalt an Methämoglobin im Blut stark zu, so kommt es zum Kreislaufversagen und Tod.