H.T.e entstehen durch unkontrolliertes Wachstum von Gewebe in Drüsen, die Hormone bilden, wie z. B. der Bauchspeicheldrüse, Nebenniere und Schilddrüse. Diese produzieren die entsprechenden Hormone im Übermaß. Ein Beispiel für einen hormonproduzierenden Tumor ist der Inselzelltumor der Bauchspeicheldrüse, der infolge gesteigerter Bildung des Hormons Gastrin zu einer vermehrten Abgabe von Magensäure führt (Zollinger-Ellison-Syndrom). Auch eine vergrößerte Schilddrüse, infolge von Jodmangel, kann selbständig (autonom) werden und Schilddrüsenhormone produzieren (autonomes Schilddrüsenadenom). Diese Schilddrüsenadenome oder -tumoren sind selten bösartig, führen jedoch zu den für eine Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose) bekannten Zeichen wie Zittern, Hitzeunverträglichkeit, Schweißneigung, Durchfällen, Schlafstörungen, Haarausfall, Gewichtsabnahme und schnellem Puls (s. a. Schilddrüsenerkrankung). Ein Tumor im Nebennierenmark, der Katecholamine produziert, wird Phäochromozytom genannt.